Geschichte

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Foto: Michael Stieger-Federer

Fauna & Flora

Aus dem 1957 verfassten Text "Unter Stadtweier" von Karl Ehrat geht hervor, dass der Stadtweier einst einen stattlichen Seerosenbewuchs aufwies. Dieser war anscheinend schon damals gänzlich verschwunden. Der Schilfgürtel hatte offenbar eine grössere Ausdehnung als heute, wie auf alten Fotografien ersichtlich ist. Karl Ehrat schreibt auch vom Gequake der Frösche, das verstummt sei. Daraus lässt sich schliessen, dass es früher eine grössere Wasserfrosch-Population gab. Heute kommen im Gebiet Stadtweier-Weierwisen noch die Amphibienarten Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch vor. Ebenfalls schon zur Zeit von Karl Ehrat verschwunden waren die "Ringelnatern und Vipern". Dass es im Gebiet Weierwisen Ringelnattern gab, ist nicht erstaunlich. Um welche Schlangenart es sich bei den "Vipern" handelte, ist schwer zu sagen. Nach wie vor eine grosse Rolle spielen die Fische im Stadtweier: Die sog. Jugendfischerei erfreut sich bei den Jugendlichen in Wil grosser Beliebtheit. Im Übrigen wird auch der Krebsbach als Fischaufzuchtgewässer genutzt.